Kunst und Natur

Die „Tragödie der Allmende“ –
Wie wichtig ist Natur für uns Menschen?

Das Mensch-Natur-Verhältnis ist seit jeher ambivalent. So verstehen wir Natur als unsere „Mutter“, die uns nährt, sie bedeutet zugleich aber immer auch Gefahr, die wir zu beherrschen versuchen; und sie ist Sehnsuchtsort des Natürlichen, Ursprünglichen und Unverdorbenen. Seit den 1950er Jahren wird nun zunehmend erkennbar, dass Natur zu einer limitierenden Ressource für uns Menschen geworden ist: Wir übernutzen sie in einem Ausmaß, dass wir selbst darunter leiden – die klassische „Tragödie der Allmende“. Wie nicht anders zu erwarten, spiegelt die Kunst diese Entwicklung. Den Weg aus der Krise weist uns jedoch die Wissenschaft.

Prof. Dr. Volker Mosbrugger leitet seit 2005 die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Neben seinem Amt als Generaldirektor ist er als Professor am Institut für Geowissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt tätig. Er ist gewähltes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech. Für viele Jahre war er Mitglied des Senats der Helmholtz-Gemeinschaft und Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft. Für sein reges Engagement wurde Volker Mosbrugger unter anderen mit dem Hessischen Kulturpreis ausgezeichnet.
Sein Forschungsinteresse gilt vor allem ökologischen und klimatischen Veränderungen sowie der natürlichen und menschengemachten Dynamik, die er vor dem Hintergrund erdgeschichtlicher Vorgänge analysiert – für einen wissenschaftlich fundierten Naturschutz und ein nachhaltiges Natur-„Management“ im System Erde-Mensch.

In den Räumen der Stiftung werden am Abend des 27. März rund 30 Kunstwerke zu sehen sein, die das Thema „Kunst und Natur“ in vielfältiger Weise illustrieren und zur Diskussion anregen.

Achtung:
Die Teilnahme an dem Vortrag ist nur nach schriftlicher oder telefonischer Voranmeldung bis zum 16. März möglich. Wir bitten um Verständnis, dass wir aufgrund der begrenzten Anzahl der Sitzplätze evtl. nicht alle Zusagen berücksichtigen können. Nach dem Erhalt aller Anmeldungen werden wir die Eintrittskarten versenden bzw. die Interessenten schriftlich informieren, sofern keine Plätze mehr verfügbar sind.
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