Die Friedensbewegung und die Briten in Westfalen

Ambivalentes Verhältnis: Herforder Friedensaktivisten berichten über ihr Verhältnis zum britischen Militär / Veranstaltung am 28. Mai im Daniel-Pöppelmann-Haus
Über 70 Jahre lebten britische Militärangehörige und Deutsche in Westfalen miteinander – oder doch eher nebeneinander her? Und was bleibt nach dem Abzug der Briten? Die Ausstellung „Briten in Westfalen“ zeigt mit Bildern, Alltagsgegenständen, Ton- und Filmaufnahmen, Postkarten, Koffern und anderen Objekten aus der Zeit, wie die britischen Familien in Westfalen lebten und wie ihre Beziehungen zu den Deutschen aussahen. Ergänzt wird die Wanderausstellung in Herford durch Zeitzeugnisse der dort lebenden Briten.
Darüber hinaus wird das Museum den Besucherinnen und Besuchern in drei Veranstaltungen lokale Aspekte des Themas näherbringen. Zum Auftakt am Dienstag, den 28. Mai um 19 Uhr im Städtischen Museum im Daniel-Pöppelmann-Haus beantworten Mitglieder der Herforder Friedensbewegung die Frage, in welchem Verhältnis sie zum britischen Militär standen. War dieses wirklich ausschließlich vom Protest gegen das Militär geprägt oder gab es trotz allem auch freundschaftliche Begegnungen zwischen britischen Militärangehörigen und den Friedensaktivistinnen und -aktivisten? Im Anschluss an die Gesprächsrunde haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, mit den Beteiligten persönlich ins Gespräch zu kommen.

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