Arbeiten in der Wohlfühlzone

Arbeiten in der Wohlfühlzone – Febrü stellt Landrat Bürophilosophie vor

Eigentlich ist sie vorbei – die Zeit, in der das Büro aus einem tristen Schreibtisch, dem Rollcontainer und dem ebenso schlichten Büroschrank bestand. Heute sollen Arbeitsplätze attraktiv sein – weg vom sterilen Einheitsbüro hin zur individuellen Wohlfühlzone.

„Wir denken anders, denn auch die Arbeitswelt hat sich gewandelt. Freude und Sinn bei der Arbeit zu empfinden ist heute wichtiger denn je und ist ein Grund dafür, dass Mitarbeiter sich für einen Arbeitgeber entscheiden oder ihn verlassen“, erklärt Febrüs Geschäftsführer Christian Stammschroer und stößt dabei auf zwei sehr neugierige Ohren.
Landrat Jürgen Müller, als Leiter der Kreisverwaltung Arbeitgeber für rund 1000 Menschen, arbeitet seit mehreren Jahrzehnten in einer Behörde und weiß, wie sterile Büros aussehen. Bei der Betriebsbesichtigung des Herforder Büromöbelherstellers Febrü staunt er über akustische Bilder, über Wohlfühloasen statt Konferenzzimmern, über Korbsessel, die an der Decke hängen und zum Schaukeln einladen oder über autarke Arbeitsplätze mit ebenso autarker Stromversorgung. Dabei erfährt er, dass Febrü Arbeitsplätze möglichst individuell einrichtet. Der Ansatz ist ganzheitlich und umfasst das gesamte Büro: Neben Büromöbeln gehören dazu eben auch Pflanzen, Wandgestaltung, Akustik und Lichttechnik – und drum herum ein Konzept zum Thema Gesundheit, Fitness und Zusammengehörigkeit.
„Es macht Spaß anzuschauen, mit wieviel Elan hier gearbeitet wird und wie innovativ Büroeinrichtungen und Arbeitskonzepte sein können. Mich begeistert, dass auch individuelle Lösungen praktikabel und finanzierbar sind aber auch wirtschaftlich produzierbar sind“, erklärt Jürgen Müller.

1000 Büro-Arbeitsplätze werden pro Woche im Herforder Füllenbruch hergestellt – besonders dabei: Fast die gesamte Wertschöpfungskette wird in Herford abgedeckt – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt wird zu 95% alles in Herford hergestellt, Febrü ist deshalb nahezu unabhängig von Fremdleistungen. Seit nunmehr 5 Jahren geht es bei Febrü stetig bergauf – Personalstärke und Umsatz haben sich verdoppelt: 25 Millionen Euro wurden investiert in Personal, neue Maschinen und Gebäude – zwei komplett neue digitale Roboter-Produktionsstraßen stehen kurz vor Inbetriebnahme.
Febrü bedient Kunden in ganz Europa – in Deutschland sind es vor allem mittelständische Unternehmen, zunehmend aber auch Konzerne und kommunale Verwaltungen. Trotzdem ist noch Platz nach oben und Platz für Wünsche – einen formuliert Geschäftsführer Stammschroer sehr klar: „Ich wünsche mir wesentlich mehr regionale Kunden –von den kurzen Wegen für Beratungstermine und die Auslieferungen würden alle profitieren“.

Foto: Febrü Geschäftsführer Christian Stammschroer und Landrat Jürgen Müller am ersten autarken Arbeitsplatz des Herforder Büromöbelherstellers.

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