„Von hier wech“

Der Obsthof Otte ist in der neuen Markthalle vertreten

Herford. Kurze Wege und biologischer Anbau machen den Obsthof Otto aus. Nicht von ungefähr wirbt der Obstbauer Karsten Otto mit dem kernigen Spruch „von hier wech“. Hier, das ist Hiddenhausen.

Auf dem Herforder Wochenmarkt ist der Obsthof seit mehr als 20 Jahren vertreten mit Äpfeln (konventionell und Bio), mit Erdbeeren, Pflaumen, Himbeeren, Sauerkirschen, Birnen, Kürbissen, selbstgekochter Marmelade und Säften. Der neue Apfelsaft, in Flaschen abgefüllt, hat ein ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis. Zukünftig gibt es diese Waren bei Ottes am Stand in der neuen Markthalle: Dienstags, donnerstags und samstags von 7 bis 15 Uhr. „Mit dem Obsthof Otte haben wir einen alten und gleichzeitig neuen Partner gewonnen, der die Werte der Markthalle verkörpert“, freut sich Markthallenmanagerin Silke Mittmann von der Pro Herford. „Insbesondere Aspekte wie Regionalität, Frische direkt vom Erzeuger, kreative und innovative Ideen und die Berücksichtigung biologischer Anbaufaktoren zeichnen die neue Markthalle aus.“

Alte Apfelsorten sind typisch für den Betrieb: Boskop, Goldpamäne und Grafensteiner. Die Rubinette ist geeignet für Allergiker. „Am Stand können die Kunden die verschiedenen Sorten probieren, bis sie ihren Lieblingsapfel gefunden haben, hier empfehle ich besonders unseren neuen Bio-Apfel Natyra“, verspricht Otte.

Die Geschichte des Obsthofes ist 99 Jahre alt: 1920 erwarb Karl Otte in Agnesdorf (Südharz) einen Obstbau-Betrieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog er nach Rinteln. Seit 1958 gibt es den Obsthof in Hiddenhausen. Von dort aus werden auch Lebensmittel-Märkte in Raum zwischen Bielefeld und Minden beliefert. Weit über Hiddenhausens Grenzen hinaus hat der „Apfel-Tag“ den Obsthof bekannt gemacht. An jedem 2. Sonntag im September kommen Tausende auf das Gelände an der Heide-Straße.

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