Kinderarmut in Herford alarmierend

Die Zahlen, welche die Stadt Herford nun zur Lebenssituation von Kindern unter 10 Jahren präsentiert hat sind alarmierend. Demnach wächst mehr als jedes fünfte Kind in der Stadt in Armut auf.

„Das ist eine Situation die wir auf keinen Fall hinnehmen können!“, erklärt Marlies Burgdorf, Sprecherin des Stadtverbandes der Linkspartei in Herford, „Um von Armut betroffene Familien und ganz besonders Kinder zu unterstützen und ihnen volle Teilhabe zu ermöglichen, sollte umgehend wieder ein Sozialpass wie der frühere Wittekindspass eingeführt werden. Ein solcher Sozialpass gibt Ermäßigungen auf Strom- und Gastarife sowie auf Eintritte und Mitgliedschaften in Bildungs-, Sport- und Kultureinrichtungen.“DIE

LINKE schlägt Sozialpass und mehr Investitionen in bezahlbaren Wohnraum vor

Inez Deja, Vorsitzende der Linksfraktion im Stadtrat, ergänzt: „Statt 100 Millionen Euro teure Prestigeprojekte zu planen, sollte der Bürgermeister lieber überlegen, wie er die Kinderarmut in der Stadt bekämpft. Dazu braucht es auch dringend mehr bezahlbaren Wohnraum. Es ist außerdem interessant, dass diese Zahlen zur Kinderarmut in Herford erst jetzt unmittelbar nach der Verabschiedung des Haushalts präsentiert werden. Einem Haushalt ohne Sozialpass werden wir wohl in Zukunft nicht mehr zustimmen.“

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