Der neue MINI rein elektrisch

IM MINI COOPER SE VOM SILICON VALLEY
NACH HOLLYWOOD.

Von allen möglichen Road-Trips scheint Kaliforniens Highway Number One der wohl
passendste für den rein elektrischen MINI Cooper SE. Denn als wir von San Francisco
nach Los Angeles aufbrechen, wird uns klar, dass Auto und Strecke einiges gemeinsam
haben: Die Verbindung der Ideenschmiede Silicon Valley mit der Traumfabrik
Hollywood vereint Vision und Fantasie mit Technologie, Emotionen mit Zukunft.
München/San Francisco. Das Silicon Valley, Heimat der Digital-Giganten Google, Apple
und Facebook, ist Innovationszentrum und Zukunftsschmiede der Welt. Wäre der erste
vollelektrische Kleinwagen für das Premium-Segment nicht in München erdacht worden,
er wäre wohl hier entstanden.
Wir starten mit dem MINI Cooper SE (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 0,0 l/100 km;
Stromverbrauch kombiniert: 16,8 – 14,8 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert:
0 g/km) im Golden Gate Park nördlich von San Francisco und überqueren die berühmte
Golden Gate Bridge. Der Kofferraum ist bepackt mit Weekender-Taschen, die Hochvoltbatterie
ist geladen. Der rein elektrische MINI Cooper SE hat dasselbe Kofferraumvolumen wie der konventionell angetriebene MINI 3-Türer (211 – 731 Liter). Das ist auch
der auffälligste Unterschied zum ersten elektrischen MINI, dem MINI E von 2008, der
ein reiner Zweisitzer war. Im aktuellen Serienmodell sind die Batterien unter den
Passagieren verbaut. Das senkt den Schwerpunkt nochmals deutlich und unterstreicht
das legendäre Gokart-Feeling, das jeden MINI ausmacht.
Die bekannten Cable-Cars erinnern uns an die Elektromobilität vergangener Jahrhunderte,
während wir die steilen Straßen zur Rekuperation nutzen und quasi nebenbei unsere
Reichweite erhöhen. Hier kommt das One-Pedal-Feeling des MINI Cooper SE voll zum
Tragen – ohne auch nur an das Bremspedal zu denken, verzögern wir einfach, indem das
Fahrpedal sanft gelupft wird und der E-Motor im Schubbetrieb als Generator die
Lithium-Ionen-Akkus lädt.
Nur wenige Blocks vom Highway Number One entfernt liegt die Lombard Street, mit ihren
acht engen Haarnadelkurven die wohl verbogenste Straße der Welt. Aufgrund ihres Gefälles
von 27 Prozent ist die sehr steile, einspurige Einbahnstraße nur abwärts und mit maximal
5 mph (8 km/h) befahrbar. Bullitt (Steve McQueen, 1968) ist zwar seinerzeit – in der wohl
berühmtesten Verfolgungsjagd der Kinogeschichte – eine andere Straße San Franciscos
hinuntergeflogen. Doch wir sind hier tatsächlich nur wenige Auto-Minuten von Brisbane
entfernt, wo damals die Auto-Jagd in einer Tankstelle böse endete.
San Francisco – Monterey.
Auf der Fahrt weiter südwärts trennt uns bald das Küstengebirge von Palo Alto,
Cupertino und dem Rest des Silicon Valley.
Wir schalten den MINI Cooper SE in den Green+ Modus und lassen bei geöffneten
Fenstern die Pazifikbrise herein. Mit den
monumentalen Redwoods zur Linken setzen wir den Tempomat auf eine angemessene
Geschwindigkeit, deutlich unter den maximal möglichen 150 km/h. Angenehme
22 Grad Celsius machen sich in der Kabine breit und wir genießen die stille Art des
Cruisens im 21. Jahrhundert.

Als wir uns Santa Cruz nähern und kurz auf
ein Sandwich beim legendären „The Picnic Basket“ (125 Beach St.) halten, ist noch viel Akkuladung an Bord. Wir werden die Batterie erst in Monterey wieder aufladen, nach 188 Kilometern Wegstrecke, jedoch mehr aus Bequemlichkeit, denn dann werden wir erst rund zwei Drittel der Batteriekapazität aufgebraucht haben. Laden über Nacht ist an der Haushaltssteckdose im MINI Cooper SE
ebenso möglich wie an der Wallbox oder per Schnellladung mit Gleichstrom bei einer
Leistung von bis zu 50 kW. (Text und Foto: BMW)

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