Anhaltende Dürre

Anhaltende Dürre sorgt für erhöhte Feuergefahr und zahlreiche Einsätze der Feuerwehren

Kreis Herford. Die anhaltende Trockenheit sorgt für eine erhöhte Feuergefahr. Allein am vergangenen Sonntag kam es kreisweit zu 10 Flächen- und Kleinbränden, die durch leichtfertigen Umgang mit Feuer entstanden sind.

Kreisbrandmeister Bernd Kröger spricht schon von einer Gefahrenlage. Anhaltspunkt für eine solche Gefahrenlage ist der Graslandfeuerindex des Deutschen Wetterdienstes. Den meisten ist zwar eher die Waldbrandgefahrenstufe geläufig, für unsere Region sei der Graslandfeuerindex aber aussagekräftiger.
Der Graslandfeuerindex (GLFI) beschreibt die Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs. Er zeigt das witterungsbedingte Feuerrisiko in 5 Gefahrenstufen an: 1 = sehr geringe Gefahr (grün) bis 5 = sehr hohe Gefahr (lila) – ebenso wie bei dem für Waldlandschaften verwendeten Waldbrandgefahrenindex (WBI).
Derzeit gilt für unsere Region aktuell bereits die zweithöchste Gefahrenstufe, wie dem beigefügten Link auch immer wieder aktuell zu entnehmen ist. https://www.dwd.de/DE/leistungen/graslandfi_bl/graslandfibl.html

Bereits eine arglos weggeworfene, glimmende Zigarette reicht nach Aussage des Kreisbrandmeisters aus, um die Natur in Brand zu setzen. Folgende Hinweise sollten daher beachtet werden:
Keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur werfen – erst recht nicht aus dem Fahrzeug.
Keine Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen abstellen. Es besteht die Gefahr, dass sich durch die heißen Katalysatoren die Vegetation entzündet.
Das in den Wäldern geltende Rauchverbot ist auf jeden Fall zu beachten.
Gerade das so beliebte Abflämmen von Unkraut verursacht immer wieder Brände von Hecken, die sich rasend schnell auch auf Gebäude ausbreiten können.
Wichtig ist, Brände oder Rauchentwicklungen sofort über den Notruf 112 zu melden. Bei Löschversuchen sollte man sich aber auf keinen Fall selbst in Gefahr bringen.

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