1,7 Mio. Euro für neue Ausstattung und Sanierung

1,7 Mio. Euro für neue Ausstattung und Sanierung: Kreis Herford unterstützt die Kliniken im Kreis

Kreis Herford. Der Kreis Herford hat im Rahmen des Gesetzes zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen vom Land Nordrhein-Westfalen insgesamt rund 3,6 Millionen Euro erhalten. Die Gelder können schnell, unbürokratisch und wirkungsvoll von den jeweiligen Kommunen eingesetzt werden. Dabei können sie eigene Schwerpunkte setzen und die Mittel selbstständig verteilen.
Nachdem bereits ein Teil der Fördergelder für verschiedene Bau- und energetische Sanierungsmaßnahmen am Erich-Gutenberg und dem August-Griese-Berufskolleg genutzt wurden, verteilt der Kreis Herford nun insgesamt 1,7 Millionen Euro Fördergelder an die Krankenhäuser im Kreis. Der Kreis Herford und die jeweiligen Träger der Krankenhäuser leisten dabei einen Eigenanteil von 10 Prozent.
Die Fördergelder werden von den Krankenhäusern zur Mitfinanzierung verschiedener Projekte genutzt: Während das Klinikum Herford das Geld für ein neues roboterchirurgisches System (da Vinci) nutzt, möchte das Lukas-Krankenhaus Bünde die Gelder unter anderem für Erneuerung der radiologischen Großgeräte einsetzen. Das Mathilden-Hospital investiert in neue Operationstische, während das Evangelische Krankenhaus in Enger die Bestandsstationen an die Einrichtungen und Ausstattungen des neuen Anbaus angleicht.
Landrat Jürgen Müller ist davon überzeugt, die Fördergelder an den richten Stellen einzusetzen: „Die Voraussetzung für eine optimale Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Herford ist, dass unsere Kliniken bestmöglich ausgestattet sind. Die Fördergelder des Landes und des Kreises können hierzu einen Beitrag leisten, weshalb wir das Geld an dieser Stelle gut investiert sehen“, erklärt Landrat Jürgen Müller.

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