Kulturprogramm verbindet Generationen

Kirchlengern – Dass ein roter Schal und die Oper Aida Generationen zusammen bringen können, durften die Gäste des Freitagstreffs der AWO Südlengern am 25. Januar im Begegnungszentrum „Schimmelkamp“ erleben.

Das Bündnis für Familie Kirchlengern hatte das Projekt „O Patria Mia“ im Rahmen des Kulturprogramms „Von Opas Chaos“ der Gemeinde Kirchlengern koordiniert.
In einem ersten Schritt wurde Mitte Januar mit den Vorschulkindern des Kinderhauses „Zappel“ Zeichenkohle hergestellt. Danach wurden in einem weiteren Schritt
mit der Kohle Monster auf Packpapier gezeichnet. Die Einzelangebote wurden vom Natur- und Wildnis Pädagogen Hans Gerd Busse angeleitet, der das Buch
„O Patria Mia!“ von Andreas Steinhöfel den Kindern so aktiv näherbrachte. Die Geschichte um das Mädchen Gianna, das Opernsängerin werden will und sich nachts
heimlich Gruselfilme ansieht, wurde durch Vorlesen, Erzählen und das Hören einer Opernarie erschlossen. Im letzten Schritt wurden die Kinder zum Seniorenfrühstück
der AWO eingeladen, um den Gästen mit Hilfe des Moderators Hans Gerd Busse aus der Geschichte zu berichten und ihre Kohlezeichnungen zu präsentieren.

Im Verlauf der Geschichte kommt die Sprache dann auch auf den Berufswunsch der Hauptdarstellerin Gianna. „Wenn sie Opernsängerin werden möchte, muss sie
ihre Stimme schonen“, das wissen Fabian und Lukas, „denn wenn man Husten hat oder heiser ist, kann man nicht singen.“ Darum trägt Gianna immer einen roten
handgestrickten Schal – auch im Sommer. Der Strickkreis „Nadel und Faden“ des AWO-Seniorentreffs ließ sich vom Bündnis für Familie nicht lange bitten und so
wurden bereits im Herbst letzten Jahres für die elf Kinder elf rote Schals gestrickt, die von den Strickdamen von „Nadel und Faden“ an jedes Kind, das am Projekt
teilgenommen hatte, überreicht wurden. Das Ende der Geschichte wurde erzählt und im Saal des Begegnungszentrums herrschte eine herzliche Atmosphäre, ist das Ende der Geschichte doch eine Werbung für die Freundschaft. „So macht generationenübergreifende Zusammenarbeit Spaß. Ein Dank an alle Beteiligten“, so Bündniskoordinatorin Petra Rullkötter.

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