Akutzentrum für Atemwegserkrankungen

Akutzentrum für Atemwegserkrankungen geht morgen an den Start – Hausärzte im Kreis Herford werden entlastet – Zentrale Abstrichstelle am H2O bleibt bis Freitag bestehen

Kreis Herford. Menschen die an Atemwegserkrankungen leiden und sich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert haben, können ab morgen zentral in Herford behandelt werden. Dafür wird morgen ein neues Akutzentrum für Atemwegsinfekte in der Oststraße in Herford eröffnet. Dort soll die steigende Zahl von Coronavirus Patienten adäquat versorgt und die Hausarztpraxen und Krankenhäuser gleichzeitig entlastet werden. Auch das Ansteckungsrisiko soll so minimiert werden. Das Zentrum wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) eingerichtet, der Kreises Herford ist unterstützend tätig. Derzeit werden solche Zentren möglichst flächendeckend in Westfalen-Lippe eingerichtet.

Die regionalen Behandlungszentren sind Anlaufstellen ausschließlich für Patienten, die unter Atemwegserkrankungen leiden oder bei denen der Verdacht eine Ansteckung besteht. Dort werden auch Abstriche gemacht – Um die Inbetriebnahme des Zentrums anfangs zu entlasten, wird die Zentrale Abstrichstelle an der Wiesestraße in Herford noch bis Freitag parallel bestehen bleiben.

Im Akutzentrum schätzt ein Arzt – analog zur Versorgung im Notfalldienst – die Schwere der Infektion und den Behandlungsbedarf der Patienten (auch in Bezug auf mögliche Begleiterkrankungen) ein. Er kann Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) ausstellen sowie eine stationäre Einweisung festlegen. Das Akutzentrum soll täglich von 8 – 18 Uhr geöffnet haben und so zur Entlastung der niedergelassenen Hausärzte dienen, die dann wieder zum Regelbetrieb übergehen können.
Das ärztliche und medizinische Personal für die Diagnose- und Behandlungszentren wird die KVWL stellen, die in OWL 30 solcher Zentren aufbauen will.
Weitere Einzelheiten zum Betrieb und Ablauf wird die Kassenärztliche Vereinigung in einer Pressemitteilung bekannt geben

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