Dankurkunden für Schülerinnen und Schüler

Dankurkunden für Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Realschule in Herford

Kreis Herford. Im November haben wieder Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Realschule in ihrer Freizeit Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) gesammelt. Für ihr Engagement und ihren Einsatz für eine aktive Friedensarbeit erhielten die Sammlerinnen und Sammler am Freitag, den 10.01., ihre Dankurkunden. Norbert Burmann, Geschäftsführer des VDK Kreisverbandes Herford, dankte den Jugendlichen für ihr Engagement.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Schülerinnen und Schüler für die Kriegsgräberfürsorge so stark engagieren“, lobt Burmann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Ich freue mich ganz besonders, wenn sich junge Menschen wie ihr mit so viel Engagement für den Volksbund einsetzen. Für eure Unterstützung möchten wir uns ganz herzlich bedanken!“ Die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler haben in diesem Jahr über 340 Euro gesammelt. Die Geldsumme ist für Burmann aber nicht das Wichtigste:

„Es ist in erster Linie lobenswert, dass junge Menschen sich für die Arbeit des Volksbundes einsetzen und zeigen, dass Friedensarbeit auch Jahre nach dem ersten und zweiten Weltkrieg noch immer aktuell und notwendig ist“, so Burmann, der nicht unerwähnt lassen möchte, dass sich „so eine Urkunde auch immer gut in einer Bewerbungsmappe macht“.

Die Schulsammlungen für den Deutschen Volksbund haben im Kreis Herford eine lange Tradition. Ostwestfalenweit kommen aus den Schulen des Kreises die aktivsten Sammlerinnen und Sammler.

Zusatzinfos zum Volksbund

Der VDK ist eine gemeinnützige Organisation und kümmert sich im Auftrag der Bundesregierung um die Erfassung, Erhaltung und Pflege der Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland. Daneben steht er Angehörigen sowie öffentlichen und privaten Stellen als Ansprechpartner in allen Fragen der Kriegsgräberfürsorge zur Verfügung. Er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberpflege und Errichtung neuer Gedenkstätten und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Auch mehr als 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges noch eine hoch aktuelle und wichtige Aufgabe.

Der Volksbund ist außerdem aktiv in der Jugend- und Bildungsarbeit. Er bietet u. a. Projekte zur Friedenserziehung, organisiert internationale Workcamps, Projektwochen oder Seminare – z. B. in den eigenen Jugendbegegnungsstätten im In- und Ausland – und ermöglicht die Mitarbeit in den regionalen Jugendarbeitskreisen. Der Volksbund ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Ausgehend von den Gräbern der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erfahren die Jugendlichen, dass Meinungsfreiheit, Wahrung der Menschenrechte, Demokratie und Frieden keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern stetes aktives Engagement jedes Einzelnen erfordern.

Der Volksbund finanziert sich zu 80 % aus Beiträgen und Spenden. Die jährliche Haus- und Straßensammlung, die jährlich im November stattfindet, ist hierbei eine wichtige Säule.

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